Wie man Haustierunfälle aus einem Teppich entfernt (richtig)
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Der Fleck ist einfach. Der Geruch ist das Problem, und der Grund, warum er immer wiederkehrt, ist eher chemischer Natur als ein Misserfolg.
Warum der Geruch wiederkehrt
Urin enthält Harnsäure, die Kristalle bildet, die gewöhnliche Waschmittel nicht auflösen. Man wäscht den Teppich, er riecht sauber, und dann rehydriert ein feuchter Tag die Kristalle und der Geruch ist wieder da. Deshalb schlussfolgern Menschen, dass ein Teppich ruiniert ist, obwohl er es nicht ist.
Was funktioniert
- Sofort so viel wie möglich abtupfen, mit Küchenpapier fest andrücken.
- Mit kaltem Wasser spülen und erneut abtupfen.
- Einen Enzymreiniger auftragen – einen biologischen, der für Tierunfälle verkauft wird. Die Enzyme verdauen die Harnsäure, anstatt sie nur zu überdecken.
- Die volle auf der Flasche angegebene Zeit einwirken lassen, normalerweise 10 bis 15 Minuten. Dieser Schritt wird oft übereilt.
- Anschließend bei 30 °C mit normalem Waschmittel in der Maschine waschen.
Was man nicht tun sollte
- Keinen ammoniakbasierten Reiniger verwenden. Urin riecht nach Ammoniak, was für einen Hund wie eine Markierung wirkt und zu einer Wiederholung einlädt.
- Kein heißes Wasser verwenden – es fixiert die Proteine.
- Vor der Enzymbehandlung nicht dampfreinigen, aus dem gleichen Grund.
Der strukturelle Vorteil
Ein Teppich ohne Latex- oder Gummischicht hat keine Stelle, an der sich Flüssigkeit zwischen den Schichten sammeln kann. Auf einer gewebten Baumwollunterlage dringt sie durch und wäscht sich aus. Auf einem geklebten Tufting-Teppich bleibt sie im Klebstoff sitzen – weshalb viele Tierbesitzer Teppiche ganz aufgeben.