Blumenteppiche – modern interpretiert

Blumenteppiche tragen einen Ruf aus einer bestimmten Ära der englischen Dekoration, aus der sie sich aber größtenteils herausgearbeitet haben.

Was sich geändert hat

Maßstab und Farbe. Die Chintz-Assoziation kommt von kleinen, dichten, kontrastreichen floralen Mustern in Rosa und Grün. Zeitgenössisches botanisches Design ist tendenziell entweder viel größer im Maßstab – ein paar große Stiele auf einer offenen Fläche – oder viel tonaler, wobei die Blumen kaum einen Farbton vom Hintergrund abweichen.

Zwei funktionierende Ansätze

  • Tonal: Blumen in ein oder zwei Nuancen der Grundfarbe. Wirkt aus Stehhöhe wie Textur, offenbart sich aus der Nähe.
  • Grafisch: groß, vereinfacht, eher gezeichnet als illustriert. Passt gut zu modernen Möbeln.

Der traditionelle Weg

Echte traditionelle Blumenteppiche – die durchgehenden persischen Designs mit Ranken und Palmetten – wirken am besten, wenn sie das einzige Muster im Raum sind und die Möbel schlicht und modern sind. Der Kontrast lässt es bewusst und nicht geerbt wirken.

Räume

Vor allem Schlafzimmer, wo Weichheit willkommen ist. Auch sehr gut in einem Flur: ein dichtes botanisches Muster ist eines der besten Muster, um Spuren zu verbergen.

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